| | | | Spielmaterial Gespielt wird traditionell auf einem Go-Tisch. Der in Japan gebräuchlicher Go-Tisch ist ein massiver Block aus Kaya-Holz mit darauf abgebildetem Spielfeld. Das Setzen der Spielsteine ergibt einen charakteristischen Klang. Der Go-Tisch ist dazu unten etwas ausgeschnitten und dient als Resonanzkörper. Weniger edel, aber besser verstaubar, sind Bretter, die auch wegen der geringeren Kosten in der westlichen Welt weiter verbreitet sind. Diese Bretter sind oft klappbar, da sie dann noch besser transportierbar und verstaubar sind.
Das Spielbrett hat 19 horizontale und 19 vertikale Linien. Diese sich kreuzenden Linien ergeben ein Gitter. Gespielt wird auf den 361 Schnittpunkten der Linien. Der Abstand der Linien beträgt üblicherweise senkrecht 22 mm und waagerecht 24 mm. Durch diese leichte Verzerrung wird die optische Verkürzung, die beim schrägen Draufblicken entsteht, ausgeglichen. Notationshilfen wie Buchstaben und Zahlen zur Bezeichnung der Position sind auf Go-Spielfeldern nicht üblich.
Neben dem 19x19-Brett sind noch kleinere Bretter der Größen 13x13 und 9x9 üblich. Theoretisch kann man Go aber auf jedem beliebigen Gitterfeld spielen.
Die Spielsteine sind in der Luxus-Version aus Muschelkalk (weiß) und Schiefer (schwarz). Üblicher sind aber Glas- oder Plastiksteine. Die japanischen Go-Steine sind linsenförmig und beidseitig konvex. Die chinesischen Go-Steine hingegen sind auf einer Seite flach.
Arbeitsvermittlung
Die Go-Steine werden in jeweils einer (Holz-)Dose für die weißen und für die schwarzen Spielsteine aufbewahrt. Die Deckel der Dosen werden benutzt, um die während einer Partie gefangenen Steine aufzubewahren.
Regeln / Spielabschnitte / Go Ende / Geschichte / Etikket / Weblinks
| | | | |