| | | | Spielabschitte Spielt man auf einem kleinen 9x9-Brett, sind die einzelnen Phasen des Spiels kaum zu trennen, da eine Einnahme einer Ecke meist sofort einen bis zum Ende dauernden Kampf nach sich zieht.
Auf dem 19x19-Feld gibt es jedoch recht klar getrennte Spielphasen. In der Anfangsphase versucht jeder Spieler, möglichst viel Territorium zu beeinflussen, oder das beeinflusste Gebiet weiter zu verstärken. Im Mittelspiel wird um Gruppen und das Territorium gekämpft, bis im Endspiel nur noch lebende Gruppen übrigbleiben und Kämpfe um einzelne Punkte oder Kleinstgebiete ausgetragen werden.
Joban
Dies ist der folgenreiche erste Spielabschnitt. Grundsätzlich gilt: erst die Ecken, dann die Seiten, dann das Zentrum. In einem normalen Spiel werden zuerst die Ecken "abgesteckt" (dies nennt sich Fuseki). Dabei wählt jeder Spieler seine Ecke und wird von diesen weiter expandieren. Kommt es zu einem Angriff des Gegners, werden meist Joseki-Folgen gespielt. Joseki bedeutet dabei, dass eine bewährte Zugfolge gespielt wird, bei der das Gebiet zwischen den Parteien abgesteckt wird.
Joseki
Unerfahrene Spieler werden jeden Kampf lange durchdenken, versuchen, alle Alternativen abzuwägen, etc. Somit wird jeder Kampf recht lange dauern. Je erfahrener die Spieler werden, desto mehr Muster sind ihnen vertraut, und sie erkennen Standardfolgen und deren Ausgänge. Besonders für Kämpfe um die Ecken und Seiten des Brettes haben sich viele Standardmuster gebildet
Chuban Im Endspiel gibt es kaum noch Gruppen um die gekämpft wird. Meist kann kaum noch Territorium dazugewonnen werden, aber durch geschicktes Angreifen kann Territorium vernichtet werden. Dazu wird aus den existierenden Gruppen heraus in das gegnerische Territorium eingedrungen. Ebenso werden existierende KO-Drohungen ausgespielt, um den lokalen Kampf für sich zu entscheiden.
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